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Weihnachtskonzert des Bildungszentrums Weissacher Tal

Bunt, aber nicht schrill – so könnte man mit wenigen Worten das Weihnachtskonzert des Bildungszentrums Weissacher Tal am 17.12.2019 zusammenfassen. Viele Schülerinnen und Schüler, vor allem der Klassenstufe 7, haben nicht nur ihr musikalisches Können, sondern auch ihre Begeisterung für das gemeinsame Musizieren gezeigt.

Den anspruchsvollen Auftakt machte das Instrumental-Ensemble unter der Leitung von Susanne Stree und mit Klavierbegleitung durch Marc Laboranowitsch nach einem gemeinsam gesungenen „Hört der Engel helle Lieder“ mit zwei barocken Stücken aus Triosonaten von G. F. Händel („Largo“) und A. Corelli („Vivace“). Danach ging es gleich mit Händel weiter, diesmal gespielt von der Combo der 7. Klassen der Realschule. Mit Begeisterung spielten die 13 Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Matthias Wagner das Menuett aus der Feuerwerksmusik. Dabei war die Besetzung so ungewöhnlich wie beeindruckend: Vierhändiges Klavier, zwei Keyboards, Schlagwerk, Metallophon, E-Bass, zwei Trompeten, Zugposaune, Saxophon und Tuba.

Danach spielte die Combo zwei Stücke, die dieser Instrumentenkombination eher zugetraut werden: „Kommet ihr Hirten“ und „Feliz Navidad“.

Das erste Solo des Abends spielte Lea Jans. Sie traute sich alleine ans Klavier und spielte souverän das „Downton Abbey-Theme“ von John Lunn.

Ihr folgten zarte Saitentöne durch die Mitglieder der Gitarren-AG in dezimierter Besetzung unter der Leitung von Marc Laboranowitsch. Sie spielten zunächst den „Rainy Christmas-Blues“ (traditional), anschließend den Spiritual „When Israel was in Egypt’s Land“. Beim letzten Stück „Jingle Bells“ konnte sich das Publikum teilweise nicht zurückhalten, leise mitzusingen.

Im Anschluss daran wagte wieder ein einzelner Schüler einen solistischen Auftritt. Hatte er eben noch das Metallophon in der Combo gespielt, konzentrierte er sich jetzt auf sein eigentliches Instrument, das Akkordeon. Ganz weich schwang „Leise rieselt der Schnee“ im Dreivierteltakt, und auch das Stück „Weißer Winterwald“ floss bei pointiert gespielten Strophen im Refrain dahin.

An dieser Stelle war dann das Publikum wieder in Form eines Kanons gefragt – die Kirche war erfüllt von schönen Klängen!

Es folgte ein kurzer aber gepflegter Auftritt von Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 1, die zusammen mit ihrem Lehrer Marc Laboranowitsch eine auf ihre Instrumentenkombination abgestimmte Bearbeitung des Kanons von J. Pachelbel darboten. Dazu gehörten Klavier, Violine, Klarinette, Querflöte, Trompete, Saxophon Keyboard und Gitarre.  

Josepha Metzger spielte daraufhin mit ihrer Lehrerin Susanne Stree den zweiten Satz („Andante“) aus einem Concerto für zwei Violinen von A. Vivaldi mit Klavierbegleitung.

Als zahlenmäßig krönender Abschluss sang der Eltern-Lehrer-Schüler-Chor drei Stücke mit der Begleitung am Klavier durch Gerhard Kleesattel von der Jugendmusikschule Backnang die Weihnachtsfreude ins Herz.

Der fulminante Schlussapplaus zeigte, dass das Publikum die musikalische Stunde sehr genossen hatte. Am Ende dankte der Schulleiter der Realschule Jürgen Wörner vor allem Susanne Stree, die das Konzert unter den widrigen Umständen der klassenarbeitsreichen Vorweihnachtszeit koordiniert hatte, sowie den Musiklehrern Matthias Wagner und Marc Laboranowitsch. Vor allem aber ging der Dank natürlich an die vielen Schülerinnen und Schüler, die seit September in den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und Klassen auf dieses Konzert hin geprobt hatten.